Anpassung Waffenrecht in der Schweiz

Liebe Schützenkameradin & lieber Schützenkamerad

Die Bestrebungen des Bundesrates bezüglich Anpassung des Schweizer Waffenrechts an neue EU-Richtlinien gehen zu weit.  Im Jahr 2008 wurde das Waffenrecht der Schweiz neu gefasst und ist seither eines der strengsten in Europa. Für unbescholtene Bürger und Schiesssportler soll eine kostspielige Administration aufgebaut werden, welche schlussendlich zu einer Entwaffnung der Sportschützen führen wird. Zur Verbesserung der Sicherheit gegen die mit illegalen Waffen vorgehenden Verbrecher und Terroristen kommt man damit aber keinen Schritt weiter.

Wir Sportschützen müssen argumentieren und aufzeigen, dass die geplanten Schikanen ausschliesslich rechtschaffene Bürger trifft, welche ihren Sport ausüben und ihre Schützentraditionen leben wollen.

Im Menu EU-WI findest Du weitere Informationen zu diesem Thema.

Diese wirkungslosen und unsinnigen Gesetzesanpassungen stellen einen massiven Eingriff in den Schweizer Schiesssport dar und gefährden damit das Wesen und Wirken unserer Schützentraditionen. Diese erneute Verschärfung muss mit allen Mitteln verhindert werden. Falls Bundesrat und Parlament sich uneinsichtig zeigen werden, müssen wir geschlossen das Referendum ergreifen.

Beste Grüsse
Benjamin L. Haberthür, Präsident